Drei Schifffahrtsmuseen und eine geschlossene Adresse
Amsterdam, Rotterdam und Texel erzählen jeweils eine andere maritime Geschichte. Das frühere Noordelijk Scheepvaartmuseum in Groningen ist geschlossen.

Het Scheepvaartmuseum in Amsterdam, das Maritiem Museum Rotterdam und das Museum Kaap Skil auf Texel bieten im Oktober 2026 verschiedene Zugänge zur maritimen Geschichte. Das Museum aan de A in Groningen, Nachfolger des Noordelijk Scheepvaartmuseum, ist wegen Umbaus geschlossen.
Het Scheepvaartmuseum am Kattenburgerplein 1 erzählt von fünf Jahrhunderten niederländischer Seefahrtsgeschichte und ihrer Verbindung zur heutigen Gesellschaft. Museum.nl nennt das VOC-Schiff Amsterdam als Publikumsmagneten.

Das Maritiem Museum Rotterdam will den Einfluss der maritimen Welt auf das tägliche Leben zeigen. Die Sammlung umfasst mehr als eine Million Objekte und deckt die niederländische Seefahrtsgeschichte seit Ende des 15. Jahrhunderts ab.
Das Rotterdamer Herbstferienprogramm läuft laut Agenda vom 17. bis einschließlich 25. Oktober 2026. Die interaktive Ausstellung Plons! richtet sich an Kinder von vier bis zwölf Jahren.
Das Museum Kaap Skil in Oudeschild erzählt vier Jahrhunderte Insel- und Meeresgeschichte. Im 17. Jahrhundert warteten Schiffe laut Museum auf der Reede van Texel, um zu laden, zu löschen oder auf günstigen Wind. Schiffswracks lieferten später Funde.
Kaap Skil bietet am Mittwoch, dem 14. und 21. Oktober, um 11.00 Uhr eine kostenlose Kinderführung für Besucher ab sechs Jahren und deren Begleiter. Das Museum an der Heemskerckstraat 9 ist im Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Das Museum aan de A bezeichnet sich als Nachfolger des Noordelijk Scheepvaartmuseum. Es will auch Geschichten über die Stadt und die Provinz Groningen erzählen. Nach eigenen Angaben sollen die beiden historischen Häuser mit einer neuen Präsentation voraussichtlich Ende 2027 wieder öffnen.